Dieter Rahmann den 10.8.01

An der Bundesstr. 19

33829 Borgholzhausen

An die Gerichtskasse

z. Hd Herrn Fliegert

Hallo, Herr Fliegert, sie werden sich sicher verwundrt die Augen reiben, wenn ich Ihnen nun mitteile, daß mir in meinem letzten Schreiben eine Ungenauigkeit passiert ist, die zu dem Mißverständnis führte, aufgrund dessen sie in Ihrem Schreiben zu einer recht deftigen Wortwahl griffen. Ich vergaß einfach, das Kassenzeichen anzugeben, zu dem ich im zugrundeliegenden Verfahren Prozeßkostenhilfe erhielt. Dies ist das Kassenzeichen I1219803306. Die Zahlung der 227,50 DM hat sich damit wohl erübrigt. Inwieweit im Hauptsacheverfahren gewährte Prozeßkostenhilfe postjudizierende Auswirkungen auf die Zahlung der anderen Forderung hat, bleibt zu überprüfen.

Recht haben Sie mit Ihrer Aussage, daß ich keine konkreten Zahlungsvorschläge gemacht habe. Schließlich habe ich kein Geld. Damit käme ein Zahlungsvorschlag, der nicht einlösbar ist jawohl einer Täuschung mit strafrechtlicher Relevanz recht nahe.

Ihre Aussage zur unbefristeten Stundung werte ich mal als einen sinnlosen Füllsatz, da dieser am Thema vorbeigeht. Ich hatte schließlich eine befristete Stundung verlangt. Ebenso sinnlos ist die Aussage, daß keine richterliche Anordnung vorliegt, daß die Beitreibung ruhen soll. Das hat aufgrund von Unstrittigkeit nämlich ungefähr dieselbe sachdienliche Qualität wie die Aussage, daß es nachts dunkler ist als am Tag. Aber zugegeben: Rein phonetisch macht die Aussage schon was her.

Das wars schon!

Tschüß


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