Dieter Rahmann............................................ den 27.5.02
An der Bundesstr. 19
33829 Borgholzhausen

An die Gerichtskasse Bielefeld

Sehr geehrte Damen und Herren

Es geht um die neuesten Zweitschuldnerrechnungen über 83,72(73) Eu wg 8 M 319/99 diesmal zum Kassenzeichen 116301 335 5 und 1162853350 und die Mahnung zum Kassenzeichen 1163733350 Hallo, ich beantragte mit Schreiben vom 3.5.02 schon einmal eine Stundung der Rechnung über o.g. Betrag für ein Verfahren wg 8 M 319/99 zum Kassenzeichen 1144283353. Es bringt ja nun herzlich wenig, anstatt sich mit mir über o. g. Stundungsantrag zu streiten, diesen zu ignorieren und mir einfach zwei neue Zweitschuldnerrechnungen zu schicken. Auch wenn es zwei neue Forderungen und zwei neue Kassenzeichen sind, bin ich jedoch ein und dieselbe Person mit ein und denselben Schwierigkeiten, die Beträge, die übrigens falsch berechnet sind - zu zahlen. Somit beantrage ich auch für diese neuen Rechnungen die Stundung für zunächst ein Jahr. Weiterhin hatte ich einige Fragen zum Kostenansatz. Die von mir gewünschte Namensnennung der weiteren SchuldnerInnen hat sich ja inzwischen dadurch erübrigt, daß ich so mir nichts dir nichts für die vier anderen löhnen soll. Offensichtlich soll es sich um ein Widerspruchsverfahren handeln, an dem ich, Herr Steinberger, Herr Kröger und Frau Hossner beteiligt waren. Zum Aktenzeichen 8 M319/99 ist mir nur ein Beschwerdeverfahren bekannt, an dem wir vier teilgenommen hatten, nur, so muß ich sie aufklären, 1.) fand es nicht vor dem AG Halle statt sondern vor dem LG Bielefeld, somit ist schon mal die sachliche Zuständigkeit der fordernden Stelle falsch gewählt. Ich verlang ja auch nicht von Ihnen den Geldbetrag, den mir ein anderer schuldet. 2.) dürfen Sie mich gar nicht gesamtschuldnerisch für die Beträge der anderen drei „Mit“schuldner in Anspruch nehmen, da laut KFB des AG Halle ein Einzelstreitwert pro Schuldner festgelegt wurde. 3.) wenn sie mich jedoch fehlerhafterweise gesamtschuldnerisch in Anspruch nehmen, dann hat jede/r Beteiligte nicht ¼ eines ganzen sondern 1/7 eines Ganzen zu tragen, da es nicht 4 Widerspruchsführer sondern 7 gab. Im übrigen ist die Berechnungsgrundlage ihrer Rechnung sowieso falsch, wie ich Ihnen schon am 3.5 mitteilte. Was nun Ihre jüngste Mahnung vom 21.5.02 angeht, so habe ich zu diesem Kassenzeichen schon am 21.2.02 einen Stundungsantrag gestellt. Nichts für ungut, aber bevor Sie Mahnungen verschicken mit dem Alternativangebot, Zahlungserleichterungen zu beantragen, sollten Sie also erst mal nachschauen, ob nicht solche Anträge schon vorliegen. Das könnte uns umfängliche Briefwechsel ersparen. Weiterhin empfehle ich Ihnen, anstatt mir alle paar Tage einen Brief zu schicken, was die Steuerzahler unnötig mit Porto belastet, einfach mal ca. 4 Wochen abzuwarten und mir dann alle bis dahin aufgelaufenen Forderungen und Stellungnahmen zu schicken. Ich selbst hab auch nicht mehr soviel Briefmarken, so daß ich mich gezwungen sehe, meine Korrspondenz mit Ihnen auf 10 - 15 Briefe pro Jahr zu begrenzen, zumal in der Regel noch Zweitkorrespondenzen mit den veranlassdenden Gerichten nötig sind.

mit freundlichem Gruß


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